Wichtige Hinweise

Aufgrund der aktuellen Corona Entwicklungen bleibt unsere Hauptverwaltung bis auf Weiteres geschlossen. Die offenen Mietersprechstunden entfallen ebenfalls. Wir bitten Sie darum, per Telefon oder per E-Mail mit uns Kontakt aufzunehmen. Persönliche Gesprächstermine sind nur nach vorheriger Abstimmung möglich.

Unsere Mietersprechstunden in den Bezirken Knerling, Pragpaul und Breitenhagen finden ebenfalls bis auf Weiteres nicht statt.

Reparaturaufträge nehmen wir natürlich wie gewohnt an, jedoch bitten wir Sie um Verständnis, wenn es bei der Durchführung zu Verzögerungen kommen kann. Notfälle, wie Wasserrohrbrüche oder Stromausfälle werden wir weiterhin schnellstmöglich beheben.

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Historie

Die Altenaer Baugesellschaft ist das älteste Wohnungsunternehmen in NRW, das fünftälteste in der Bundesrepublik Deutschland.

Als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen war es über 100 Jahre lang bis zum Wegfall des Gesetzes Ende der 80er Jahre anerkannt.

  • Gegründet am 14. Februar 1870 von Altenaer Industriellen.
  • 1871/1872 entstehen die ersten 16 Arbeiter- Wohnhäuser an der Werdohler Straße.
  • Seit mehr als 140 Jahren wurde und wird durch Neubautätigkeiten und Modernisierungsmaßnahmen guter und günstiger Wohnraum für Jedermann geschaffen.
  • Heute besitzt die Altenaer Baugesellschaft rund 2.000 Wohnungen in Altena. Neben den unterschiedlichsten Wohneinheiten in diversen Stadtteilen stehen auch viele Garagen und PKW-Stellplätze zur Verfügung.

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150 Jahre ABG

Die älteste Wohnungsgesellschaft in NRW feiert Jubiläum
Am 14. Februar 1870 trafen sich in Altena einige Unternehmer, um für ihre Beschäftigten Wohnraum zu schaffen. Dies war die Geburtsstunde der Altenaer Baugesellschaft, deren Geschichte seitdem eng mit der abwechslungsreichen Entwicklung der Stadt Altena verbunden ist.

Auf den wirtschaftlichen und baulichen Boom in der Blütezeit der Draht- und Metallindustrie folgten auch Krisenjahre mit abwandernden Unternehmen, schwindender Einwohnerzahl und Wohnungsleerständen. Doch die lange gemeinsame Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass auch in schwierigen Zeiten Chancen stecken, und dass die ABG ein zuverlässiger und ideenreicher Wohnungsanbieter und starker Partner für die Stadt Altena und ihre Menschen ist.

„Auf diese anderthalb Jahrhunderte lange Geschichte können wir stolz sein“

Hans Möhling, Vorsitzender des ABG-Aufsichtsrates

Die Altenaer Baugesellschaft AG (ABG) begeht ein außergewöhnliches Jubiläum: Am 14. Februar vor genau 150 Jahren gründeten Industrielle der Stadt Altena ein Wohnungsunternehmen mit dem Ziel, Wohnraum für Beschäftigte zu bauen. Dieser Gründungsakt und der anschließend fortwährende Bestand der Gesellschaft macht die ABG zum ältesten Wohnungsunternehmen in Nordrhein-Westfalen. Auf diese lange Geschichte können wir stolz sein. Trotzte die ABG doch allen wirtschaftlichen Turbulenzen, Kriegen und historischen Umbrüchen in den letzten anderthalb Jahrhunderten. Immer ging und geht es der Altenaer Baugesellschaft um angemessene und bezahlbare Wohnverhältnisse.

In den Anfangsjahrzehnten bis Mitte des 20. Jahrhunderts sollten vor allem für die eigenen Mitarbeiter der regionalen Draht- und Metallindustrie würdige Wohnverhältnisse geschaffen werden. So schwierig die Kapitalbeschaffung in den Anfangsjahren gewesen sein mag, so kompliziert die Schaffung von Wohnraum angesichts knapper Bauflächen in der Burgstadt immer war, welche Hindernisse Kriege und Krisen auch immer mit sich brachten – die Anteilseigner der Gesellschaft verloren die Notwendigkeit von ausreichendem und qualitativ angemessenem Wohnraum nie aus den Augen.

Mit Ende des Ersten Weltkrieges trat die Stadt als kommunaler Anteilseigner in die Gesellschaft ein. Auch heute lenken Altenas Industrieunternehmen mit 60 und die Stadt mit 40 Prozent der Anteile die Geschicke der Gesellschaft gemeinsam. Sie treffen heute auf deutlich andere Rahmenbedingungen als ihre Vorfahren in den vielen Jahrzehnten zuvor.

Manfred Haupt,
Vorstand der ABG

Altenas Einwohnerzahl geht seit der Jahrtausendwende massiv zurück, was für die ABG seitdem einschneidende Veränderungen mit sich bringt. Statt Wohnungsknappheit fehlende Nachfrage, Leerstand, Rückbau – die ABG muss sich immer wieder ein Stück weit neu erfinden, um am Wohnungsmarkt zu bestehen.

So rückte im letzten Jahrzehnt die schrittweise Sanierung des Bestandes in den Vordergrund. Viele Millionen Euro an Investitionen verbesserten die Wohnqualität in den Beständen beträchtlich, es wurden spezifische Angebote für Familien, Senioren oder junge Leute geschaffen, barrierearme Wohnlösungen rücken immer mehr in den Fokus. Zur Konsolidierung wurden mehr als 400 Wohnungen vom Markt genommen, Häuser und Grundstücke werden veräußert.

Das Wohnumfeld wird in vielen Quartieren verbessert, der Servicecharakter für die Mieterinnen und Mieter auf eine neue Stufe gehoben. Die Baugesellschaft prägt das Stadtbild Altenas mit und zeigt zugleich die tiefe Verwurzelung der ABG in der Stadtgesellschaft.

Die ABG ist ein vitales Unternehmen, das die Zeichen der Zeit erkennt, indem es immer wieder mit zeitgemäßen Wohnangeboten Menschen ein Zuhause gibt und damit Altena zu einer lebenswerten Stadt mitten in Südwestfalen macht.

Festschrift „150 Jahre ABG“

Zur Feier des 150-jährigen Bestehens der Altenaer Baugesellschaft haben wir die Zeit von der Gründung bis heute auf 64 Seiten zusammengefasst.

Die Festschrift zeigt nicht nur historische Dokumente und Fotos aus 15 spannenden Jahrzehnten sondern beleuchtet auch die erfolgreiche Entwicklung hin zu einem modernen Anbieter von bezahlbaren Wohnraum in einer liebenswerten Stadt.

Festschrift als blätterbares PDF aufrufen.